EN-PAZ und Jugendoffiziere der Bundeswehr sprechen über ZKB auf der didacta 2012
Jenny Becker, verantwortlich für den Bereich Schulen bei der Stiftung Friedensbewegung und Martin Meurs, Jugendoffizier aus Hannover trafen sich heute (16.2.2012) auf Einladung der News4teachers-Redaktion auf der Didacta-Messe, um ihre Ansichten auszutauschen.
Meurs wies den Vorwurf der GEW zurück, dass Jugendoffiziere nicht ausgewogen unterrichten würden. „Wir sprechen auch über Tod und Verwundung mit den Schülern“, sagte er. Er halte die Arbeit der Stiftung Friedensbewegung, von der er heute zum ersten Mal gehört habe, für sinnvoll und eine gute Ergänzung. Wenn es aber darum ginge, die Bundeswehr aus den Schulen zu vertreiben, käme auch die Stiftung Friedensbewegung dem Neutralitätsauftrag nicht nach. Die Jugendoffiziere der Bundeswehr seien schließlich vom Bundestag beauftragt worden. Becker stellte das nicht in Frage, betonte aber die Notwendigkeit des Alternativangebots. „Das Problem sind die Schulen und die Eltern, die nicht engagiert sind, und die deshalb ausgewogenen Unterricht nicht gewährleisten“, sagte sie. Das sei gefährlich, denn extremistischen Strömungen von rechts könne so nicht begegnet werden. Ein vergleichbares Angebot wie die Bundeswehr aufzubauen, sei der Stiftung Friedensbewegung aber nicht möglich. Dafür mangele es an Mitteln, finanziell und personell. Bei der Stiftung Friedensbewegung etwa ist Becker alleine für den Schulbereich verantwortlich.
Foto: © Nina Braun




