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UN-Dekade

Bildung für nachhaltige Entwicklung

Bildung für nachhaltige Entwicklung vermittelt Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln. Sie versetzt Menschen in die Lage, Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und dabei abzuschätzen, wie sich das eigene Handeln auf künftige Generationen oder das Leben in anderen Weltregionen auswirkt.

EN-PAZ geht an Schulen und zeigt anhand von eigenen multimedial vernetzten Arbeitsmaterialien z.B. auf Deutschland bezogen (Auswahl)

 

 

 

oder weltweit mit den Ressourcenkonflikten (Auswahl)

die vielfältigen Ursachen für Konflikte auf, und was die Weltgemeinschaft und der Einzelne beitragen müssen, um neue Kriege zu vermeiden. Es geht darum, die eigenen Entscheidungen als Verbraucher, Konsument, als politisches Wesen und nicht zuletzt Erdenbürger kritisch auf die Folgen zu untersuchen und Verantwortung anzunehmen.

Der einzelne erfährt durch Bildung für nachhaltige Entwicklung: Mein Handeln hat Konsequenzen. Nicht nur für mich und mein Umfeld, sondern auch für andere. Ich kann etwas tun, um die Welt ein Stück zu verbessern. Ein solches Denken ist dringend notwendig, um Veränderungen anzustoßen und drängende globale Probleme wie den Raubbau an der Natur oder die ungleiche Verteilung von Reichtum anzugehen.

Regierungen, Organisationen und Unternehmen müssen Nachhaltigkeit lernen und umsetzen:
En-PAZ zeigt auf, in welcher Form junge Menschen bereits während oder nach der Schule in internationalen Freiwilligendiensten aktiv mithelfen und für ihr weiteres Leben lernen können.

Die vielfältigen Lehrmaterialien von EN-PAZ vermitteln Wissen über:
globale Zusammenhänge und Herausforderungen wie den Klimawandel oder globale Gerechtigkeit;
die komplexen wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Ursachen dieser Probleme. Anhand der Lehren über gewaltfreie Konflikttransformation zeigt EN-PAZ auf, wie die Bedürfnisse aller Betroffenen weltweit ausgewogen und gerecht befriedigt werden könnten. EN-PAZ bietet keine Lösungen, aber appelliert an den Einzelnen Probleme zu erkennen und eine aktive Auseinandersetzung nicht zu scheuen.

Bildung für nachhaltige Entwicklung vermittelt Kompetenzen:
Mit Gestaltungskompetenz wird die Fähigkeit bezeichnet, Wissen über nachhaltige Entwicklung anwenden und Probleme nicht nachhaltiger Entwicklung erkennen zu können. Sie umfasst zum Beispiel folgende Fähigkeiten:
vorausschauendes Denken;
interdisziplinäres Wissen;
autonomes Handeln;
Partizipation an gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen.
Hintergrund: Gestaltungskompetenz
Das erreichen wir von EN-PAZ spielerisch über die EN-PAZ ROLLENSPIELE. Die Jugendlichen schlüpfen im Rahmen von theaterpädagogischen Workshops während Schul-Projekttagen selbst in die Rollen von gesellschaftlichen Konfliktakteuren, um so die Ursachen von Konflikten wie Verteilungsungerechtigkeit, eingeschränkten Zugang zu Ressourcen, daraus resultierende kriegspsychologischen Mechanismen wie der Schaffung von Feindbildern und Rassismus selbst nachzuspüren und eigene Wege aus dem Dilemma zu entwickeln. Diese weitere spielerische Form der Auseinandersetzung mit schwierigen Themen ist erfahrungsgemäß besonders nachhaltig: 

  • Durch Spaß an dem sozialen Aspekt wächst die Lernbereitschaft;
  • durch das aktive Annehmen anderer Rollen steigt die Empathie für andere Lebenswelten;
  • die gemeinschaftliche Suche nach Lösungen steigert die Kreativität und vermittelt unmittelbare Gestaltungskomepetenz.
  • Die Erfahrungen der Jugendlichen mit den Rollenspielen werden in der Regel nicht mehr vergessen.
     

Die UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung"
Mit der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung (2005-2014)“ haben sich die Staaten der UN verpflichtet, dieses Konzept zu stärken – vom Kindergarten, Schule, beruflicher Ausbildung, Universität über Forschungs-institute, außerschulische Weiterbildungseinrichtungen bis zum informellen Lernen außerhalb von Bildungseinrichtungen. Die Agenda 21, das internationale politische Aktionsprogramm für nachhaltige Entwicklung, nennt in Artikel 36 Bildung als Schlüsselfaktor auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit.

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Bild: AttributionShare Alike Some rights reserved by etrenard