Die Deutsche Islam Konferenz - Forum für Integration?
Auf der Suche nach einer gemeinsamen Zukunft
Konkretes Ziel der ersten deutschen Islamkonferenz (DIK) war es, den Dialog zwischen Staat und Muslimen langfristig zu verbessern, einen Beitrag für die gesellschaftliche und religionsrechtliche Integration der Muslime und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland zu leisten und zu einem gemeinsamen Verständnis von Staat und Gesellschaft zu kommen.
15 Muslime, Vertreter verschiedener muslimischer Verbände in Deutschland wie auch Einzelpersonen, und 15 Vertreter von Bund, Ländern und Kommunen kamen 2006 zusammen, um gemeinsam zu diskutieren. In drei Arbeitsgruppen wurden gemeinsame Positionen u. a. zum Verständnis von Integration, Grundsätze zum Moscheebau und zu islamischen Bestattungen sowie Rahmenbedingungen für islamischen Religionsunterricht und Lehrangebote an deutschen Universitäten erarbeitet.
Nach der Bundestagswahl 2009 kam die DIK in die Schlagzeilen, weil der neue Bundesinnenminister de Maizière den Islamrat wegen seiner Verbindung mit der islamistischen Organisation Milli Görüs von der Teilnahme ausschloss. Dieser Ausschluss bewog den Zentralrat der Muslime, auch nicht mehr an der Konferenz teilzunehmen.
Mit dem Wechsel im Ministerium wurde zugleich die zweite Phase der DIK eingeleitet, in der es nun darum gehen soll, den Ankündigungen konkrete Taten folgen zu lassen. Die Erwartungen sind hoch, doch die Frage bleibt, wie repräsentativ die DIK ist.
Die Tagung soll die Arbeit und die Erfolge der DIK einer breiten Öffentlichkeit bekannt machen und vorstellen. Auf kritische Aspekte wird ebenso eingegangen. Vor allem sollen aber die Muslime selbst zu Wort kommen.
Tagungsleitung:
Jörgen Klußmann M.A.
Studienleiter
Tel.: +49/(0)228/9523-204
Mail an Jörgen Klußmann
Tagungssekretariat:
Thorgit Stephan
Erreichbarkeit:
Mo. – Fr. 8.30 – 12.30 Uhr
Tel.: +49/(0)228/9523-205
Mail an Thorgit Stephan
Veranstaltungsort: Evangelische Akademie im Rheinland (EAiR), Haus der Begegnung, Mandelbaumweg 2, D-53177 Bonn
Kosten: Die Tagungskosten betragen 60,00 Euro inklusive Unterkunft und Verpflegung, 40,00 Euro bei Teilnahme ohne Übernachtung. Die Teilnahme an einzelnen Vorträgen ist ebenfalls möglich; der Gasthörerbeitrag beträgt jeweils 15,00 Euro.




