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UN-Dekade

Fortbildungsreihe der Kampagne Rauchzeichen: Tabak Cashcrop ohne Alternative- GewinnerInnen und VerliererInnen des Tabakanbaus

Datum: 
Mittwoch, 5 Oktober, 2011 - 16:00 - 18:00

Wir sehen zwei Filme aus Brasilien bzw. Malawi, die in das Thema Tabakanbau einführen, und vollziehen die Interessen der verschiedenen Akteure anhand eines Beziehungsgeflechts nach. 

Das Tabakgeschäft ist eines der lukrativsten der Welt: Fast 12 Milliarden US-Dollar Gewinn nahmen die vier größten Tabakproduzenten 2010 ein. Ganz anders sieht es jedoch aus für die, die den Tabak pflanzen und mühsam mit der Hand ernten: Durch Verträge, die ihnen keinerlei
Sicherheit bieten, geraten sie in einen Schuldenkreislauf, sie ruinieren sich ihre Gesundheit durch das beim Pflücken aufgenommene Nikotin und durch die Pestizide. Zudem zerstört der Tabakanbau die Böden, sodass sie keine Nahrungsmittel mehr anbauen können. 80 Prozent dieser PflanzerInnen leben im globalen Süden, vor allem in Brasilien, Ostafrika und Indien.

In den drei Workshops wollen wir uns mit zwei Fragen beschäftigen.

Die erste lautet: Welche Alternativen gibt es zum Tabakanbau? Nachdem wir uns mit den spezifischen Problemen vertraut gemacht haben, diskutieren wir Beispiele aus verschiedenen Ländern.

Die zweite Frage ist: Was können wir tun? Wir sprechen über Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden, und über Methoden, diese Möglichkeiten zu vermitteln.
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5.10.2011 GewinnerInnen und VerliererInnen des Tabakanbaus
Wir sehen zwei Filme aus Brasilien bzw. Malawi, die in das Thema Tabakanbau einführen, und vollziehen die Interessen der verschiedenen Akteure anhand eines Beziehungsgeflechts nach.

19.10.2011 Weg vom Tabak – wohin?
Diesmal kommen wir auf die Alternativen zu sprechen. In kleinen Gruppen lesen wir Texte zu Alternativprojekten und beschäftigen uns im Anschluss mit Methoden, die Vor- und Nachteile aufzubereiten.


26.10.2011 Und Action!
Der dritte Termin schließlich steht unter dem Motto: „Was tun?“. Wir machen uns Gedanken über Aktionen, Akteure und Ansprechpartner sowie über die Frage, wie die Fähigkeit zum politischen Handeln in der Bildungsarbeit gestärkt werden kann.

Die Workshops können auch einzeln besucht werden.
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Die Workshops richtet sich an BildungsreferentInnen und LehrerInnen, aber auch an alle, die sich für globale Verantwortung und entwicklungspolitische Fragen interessieren.

Weitere Informationen über diesen Termin…