Startseite

Anmeldung

Über soziale NetzwerkeOder einfach so:
Neues Passwort anfordern
Noch nicht Mitglied?

Netzwerk

UN-Dekade

Simbabwes Diamanten und die Menschenrechte - Der Kimberley Prozess auf dem Prüfstand

Datum: 
Mittwoch, 28 September, 2011 - 11:00 - 13:00

Rundtischgespräch von Heinrich Böll Stiftung und BICC in BerlinDer Kimberley Prozess (KP) für Rohdiamanten ist ein weltweit einmaliges Zertifizierungsschema. Er soll sicherstellen, dass ausschließlich konfliktfreie Rohdiamanten auf dem Weltmarkt gehandelt werden. Im KP arbeiten Regierungen, Industrie und Zivilgesellschaft zusammen um zu überwachen, dass keine Konfliktdiamanten in die Handelskette gelangen. Dieses System wurde lange als vorbildlich und wegweisend auch für andere Rohstoffe gesehen. Doch der KP befindet sich in der Krise. Die zivilgesellschaftliche Koalition hat das letzte KP Treffen unter Protest verlassen, weil sie Reformbemühungen blockiert sieht. Einige der aktuellen Herausforderungen für den Kimberley Prozess werden am Fall Simbabwe deutlich. Seit 2008 wird das Marange-Diamantenfeld durch das simbabwische Militär kontrolliert. Immer wieder kommt es zu schweren Menschenrechtsverletzungen. Der Umgang mit der Situation in Simbabwe sorgt innerhalb des KP für Konfliktstoff und wirft grundsätzliche Fragen auf: Darf der KP derart gravierende Menschenrechtsverletzungen ignorieren? Ist eine Definition von Konfliktdiamanten, die sich darauf beschränkt, dass diese zur Finanzierung von Rebellengruppen dienen, ausreichend? Ist der KP überhaupt in der Lage sich zu reformieren? Mit den Gästen aus London und Simbabwe soll bei diesem Rundtisch über die Situation vor Ort und die Möglichkeiten des Kimberley Prozesses diskutiert werden. 

  • - Dewa Mavhinga, Coordinator of Regional Office of Crisis in Zimbabwe Coalition, Johannesburg/Südafrika
  • - Farai Maguwu, Executive Director of the Centre for Research and Development, diesjähriger Preisträger des Human Rights Watch Human Rights Defenders Award, Mutare/ Simbabwe
  • - Mike Davis, Global Witness, London/ UK

 Moderation: Lili Fuhr, Referentin Internationale Umweltpolitik, Heinrich Böll Stiftung Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. Nach dem Gespräch gibt es einen Mittagsimbiss. Termin: 28.09.2011 (11:00 - 13:00)Veranstalter: Heinrich-Böll-Stiftung und BICC (Internationales Konversionszentrum Bonn)Anmeldekontakt: Samuel Dansette, Tel. 030 285 34 -343, Email: dansette@boell.de

VeranstaltungsortHeinrich Böll Stiftung

Verkehrsverbindungen: Bus 147 Deutsches Theater (barrierefrei, Fußweg 150 m) S-Bahn S1, 2, 25, 5, 7, 75, 9 Friedrichstraße (Ausgang Albrechtstr., nicht barrierefrei, Fußweg 250 m/ Ausgang Friedrichstr., Aufzug vorhanden, Fußweg 750 m oder Bus 147) U-Bahn U6, Oranienburger Tor (, Fußweg 500 m) Tram M1, M6, 12 Oranienburger Tor (Fußweg 500 - 600 m) vom Hauptbahnhof (DB), Bus 147 > Ostbahnhof bis Deutsches Theater